Gurk und AdeBaKel? Keine Schwere Entscheidung

Redaktion Gurk & AdeBaKel

Mit dieser Ausgabe erfüllt sich ein Wunsch, den wir schon lange hatten: eine Kooperation zwischen Studierenden zweier Kunsthochschulen.
Eine Instagram - Nachricht, ein spontanes „Ja“, ein paar Online - Treffen und dann saßen Studierende aus Halle und Nürnberg gemeinsam an einer Zeitung.

Schnell wurde dabei klar: Was uns verbindet, ist nicht nur die Kunst. Die Erfahrungen, die wir an unseren Hochschule machen, ähneln sich erstaunlich stark. Die persönliche Nähe zu Professor*innen und die damit verbundenen Machtdynamiken, fehlende Transparenz, mangelnde Mitbestimmung – vieles von dem, was uns in Halle beschäftigt, begegnet Studierenden auch in Nürnberg.

Genau deshalb wollten wir diese Zusammenarbeit. Nicht nur, um Arbeiten, Perspektiven und Ideen zu teilen, sondern auch, um sichtbar zu machen, dass viele Probleme keine Einzelfälle sind, sondern strukturell.

Der Anstoß kam von Jana von der AdBK Nürnberg. Ihre Nachricht war kurz: „Seid ihr generell offen für eine Kollaboration mit einer anderen Kunsthochschule?“ Dazu schickte sie uns diese Skizze:

Ideenskizee zur Zusammenarbeit von Gurk und AdeBakel.

Unsere Antwort kam sofort: „Sehr, sehr gerne. (…) wir haben mega Lust darauf!.“

Was folgte, war eine Phase voller Gespräche, Online-Treffen und intensiver Abstimmung. Dann schrieben wir an beiden Hochschulen einen Open Call aus und luden Studierende sowie externe Personen ein, Teil dieser Ausgabe zu werden.

Und irgendwie, zwischen all dem Chaos des Alltags, entstand die GURK #5/AdeBaKel.

Wir sprechen nicht über zwei verschiedene Probleme. Wir sprechen über dasselbe Problem an zwei verschiedenen Orten. Die Kuration und Design der Texte verantwortet die Redaktion der jeweiligen Hochschule. (Burg = Orange, ADBK = Rosa)